Tsau-ǁKhaeb-(Sperrgebiet) Nationalpark (Diamantensperrgebiet)

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Stand: 22.03.2020

1910 gab es einen regelrechten Diamantenboom, ausgelöst durch den Diamantenfund eines Eisenbahnarbeiters, der damals im Bau befindlichen Strecke von Lüderitz nach Keetmannshoop. Bis zum Ersten Weltkrieg konnte in der Stadt Kolmanskop (siehe extra Eintrag) eine Tonne Diamanten gefördert werden. Mit dem Verlust der deutschen Kolonien ging die Diamantenförderung an den südafrikanischen Diamanten-Monopolisten De Beers über. Nachdem Ende der 20er Jahre südlich von Lüderitz weitere, ergiebigere Schürffelder gefunden worden waren, wohingegen die Vorkommen in Kolmanskop zur Neige gingen, verlagerte sich die Diamantenförderung nach Süden.

Das Anfang des 20. Jahrhunderts eingerichtete Diamanten-Sperrgebiet hat bis heute Bestand. Es verläuft parallel zur Küste und ist rund 100 Kilometer breit. Vor allem in Oranjemund und in der Nähe von Elizabeth Bay werden im großen Maßstab Diamanten abgebaut. Diese Anlagen sind für Besucher geschlossen; nur Kolmanskop und Elizabeth Bay (Anmeldung mindestens fünf Tage im Voraus) können nach aktuellem Stand besichtigt werden.

Zusatzinfos

GPS 27° 33′ 14.897″ S 15° 58′ 29.791″ E

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